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Da sieht man blöd aus der Wäsche: Nach zweitägigem Internetausfall wegen eines zerstörten Kabels auf einer Baustelle im Nachbarort bekommt man eine SMS vom Internetprovider, dass nun Alles wieder in Ordnung wäre. Doch dann ist eben nicht Alles in Ordnung, was aber wiederum nicht an der Internetverbindung liegt. 

Natürlich bin ich nach der Nachricht gleich losgegangen und habe an sämtlichen PCs die Gateways wieder zurück von der langsamen Backup-Leitung auf die schnelle Hauptleitung umgestellt. Schon kurz danach stellte ich fest, dass das Internet wieder wie Eh und Je funktionierte. Aber mein Webserver war nicht erreichbar und es kamen auch keine Mails auf meinem Mailserver an. Die Fritz Box meinte dann, dass die Verbindung zum DynDNS-Provider nicht da wäre. Nachdem die Verbindung auch nach Neuinitialisierung nicht zu Stande kommen wollte, startete ich einfach die gesamte Fritz Box neu. Nach dem Neustart war die Verbindung da. Doch die Server waren immer noch nicht erreichbar.  Also führte ich einen Neustart beim Webserver und beim Mailserver durch. Beide booteten und fuhren hoch. Doch es veränderte sich Nichts. Meinte ich, denn während ich in den Einstellungen des Webservers kramte bekam ich plötzlich Mails auf mein Handy. Der Mailserver ging also und ich stellte ebenso fest, dass meine Musik abrufbar war. Aber was war denn nun mit dem Webserver los? Der wollte wohl einfach nicht. Ich dokterte noch eine ganze Weile herum, bis ich wegen der späten Stunde weitere Maßnahmen auf den nächsten Abend verschob.  

Während des nächsten Tages versuchte ich immer wieder auf Fesla zuzugreifen. Doch ich bekam immer wieder die Meldung, dass die Seite nicht erreichbar wäre. Am Abend versuchte ich nun dem Ganzen endgültig auf den Grund zu gehen. Mein Webserver war über das interne Netz erreichbar und man konnte sich einloggen. Ein Blick in die Dienste sagte mir, dass Alles in Ordnung und richtig gestartet wäre. Ich fand auch eine Seite im Netz, die mir sagte welche Dienste für einen reibungslosen Betrieb laufen mussten. Das sah jedenfalls Alles sehr gut aus. Dann sah ich nochmal die Einstellungen durch, ob sich hier aus Versehen was verändert haben könnte. Auch hier Alles in bester Ordnung. Das verstand ich nicht. Ich erinnerte mich daran schon mal ein ähnliches Problem gehabt zu haben und schaltete den Webserver komplett aus. Nach zehn Minuten Wartezeit schaltete ich den Server wieder ein. Er fuhr hoch und piepste nach einer ganzen Weile, dass er fertig mit Booten war. Guter Dinge wollte ich auf Fesla zugreifen es kam wieder die Meldung, dass die Seite nicht erreichbar wäre. Riesige Fragezeichen bildeten sich über und in meinem Kopf. Nun wollte ich zuerst die Fritz Box noch einmal neu starten. Dann erkannte ich aber, dass das ein Fehler wäre. Die Mails funktionierten und mein Mailserver war von außen erreichbar, wie die Verbindung mit meinem Handy bewies. Also ging das DynDNS. Es musste alleine am Webserver liegen. Mir blieb nichts weiter übrig als schon wieder Tante Google zu befragen. 

Nach langem Suchen in alten bis uralten Posts (warum zeigt Google bei IT-Sachen immer den alten Kram zuerst an?) stolperte ich über einen aktuellen Beitrag vom September 2017. Dieser schilderte genau mein Problem und hatte auch die denkbar einfache Lösung parat: Einfach den Webserver in den Einstellungen deaktivieren und wieder aktivieren. Gelesen und getan und es funktionierte tatsächlich. Doch warum dieses Problem auftritt weiß anscheinend Niemand. Jedenfalls war nach vier Tagen Downtime Fesla wieder erreichbar.

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Auf Fesla ist es in den letzten Wochen etwas ruhig geworden. Zu ruhigwie ich finde. Kennen Sie GDPDU-Dateien? Nicht? Nun da haben Sie auch nicht viel verpasst. Eine GDPDU-Datei stellt die Schnittstelle zwischen einem Buchhaltungsprogramm und dem Finanzamt bei einer Betriebsprüfung her. Droht sich der Betriebsprüfer an, geht man an eine bestimmte Stelle in seinem Buchhaltungsprogramm und klickt auf GDPDU-Export. Dann wählt man die gewünschten Jahre aus und der Export läuft. Die Daten landen dann irgendwo auf der Festplatte, wo sie von dort aus auf einen USB-Stick kopiert oder auf eine CD gebrannt werden können. Natürlich kann man sie auch per Mail versenden. 

Irgendwann hatte ich einmal festgestellt, dass man diese Dateien toll für einen Import der kompletten Buchhaltung von Mandanten oder Steuerberatern benutzen kann, wenn diese kein Rechnungswesenprogramm von der DATEV benutzen. Es gibt schon viele Fibu-Programme, die eine solche Schnittstelle zur DATEV anbieten. Meistens funktioniert das auch recht gut, allerdings sind die Daten hin und wieder entweder unbrauchbar oder so mit Lücken versehen, dass diese Exporte nicht zu gebrauchen sind. Dann gibt es Buchhaltungsprogramme die gar keine solche Schnittstelle haben. Leider sind das die Meisten Fibu-Programme. Allen diesen Programmen ist aber Eines gemein. Sie haben alle eine Schnittstelle nach GDPDU. Ist auch klar, denn diese ist gesetzlich vorgeschrieben. Nachdem sich die Hersteller von Buchhaltungssoftware nicht auf ein gemeinsames Austauschformat von Buchhaltungsdaten einigen können ist die GDPDU-Datei oft der letzte Ausweg um an eine Buchhaltung zu kommen. 

Was mich etwas nachdenklich macht ist, dass diese Daten aus einer standardisierten und gesetzlich vorgeschriebenen Schnittstelle so unterschiedlich sind. Vier Exporte aus vier verschiedenen Buchhaltungsprogrammen ergeben vier verschiedene Datenstrukturen. Das ist einerseits den verschiedenen Kontenrahmen geschuldet, andererseits haben die Programme unterschiedliche Handhabungen was Steuerschlüssel, Automatikkonten, Debitoren, Kreditoren und Stornobuchungen betrifft. Was dann bei einem Export raus kommt ist demnach sehr individuell. Wie die Software der Finanzämter damit klar kommt weiß ich nicht. Auf der anderen Seite müssen Betriebsprüfer nur Prüfen und keine Buchhaltung erstellen. Das kanadische Programm gibt dem Prüfer vor, welche Buchungen er überprüfen sollte. Wie es das aber anstellt, wenn es mal einen Steuerschlüssel hat, dann ein Soll-Haben-Kennzeichen oder eben gar Keinen hat würde ich gerne mal wissen.      

Das Konzept welches ich gefunden habe solche Daten nach GDPDU einzuspielen funktioniert grundsätzlich immer. Es muss nur jedes Mal individuell auf die Buchhaltung des Mandanten angepasst werden. Das ist weiter kein Problem, wenn man nicht immer wieder mit individuellen Sachverhalten konfrontiert werden würde. So hat die DATEV letztes Jahr wieder Konten gesperrt oder Automatikkonten hinzugefügt. Nach dem Einspielen merkt man dann das da auf einmal Steuerkonten bebucht sind, weil Automatikkonten angesprochen wurden. Das sollte natürlich nicht sein. Man ändert die Kontenmatrix und fängt wieder von vorne an.  

Vergangene Woche habe ich aber ein besonderes Exemplar einer GDPDU-Datei bekommen. Erstens hat die Firma einen Kontenrahmen der weder einem DATEV-Kontenrahmen SKR 04 noch einem SKR 03 entspricht. Das ist äußerst selten, da diese Kontenrahmen eigentlich immer irgendwie ähnlich aufgebaut sind. Also musste ich die Konten umschlüsseln. Dann gab es Debitoren- und Kreditorenbuchungen ohne Gegenkonto. Es gab zwar Debitoren und Kreditoren, aber die waren so bebucht, dass diese immer wieder ausgeglichen waren und alle Buchungen letztendlich auf verschiedenen Sammelkonten landeten. Die schönste Überraschung kam dann aber nach dem Einspielen. Die Stornobuchungen entpuppten sich als doppelt umgekehrte Buchungen mit einem negativen Vorzeichen. Diese musste ich letztendlich manuell ändern. Nach drei Tagen mit den entsprechenden betrieblichen Unterbrechungen war aber Alles drin und das sogar richtig, worüber ich echt froh war, denn das hatte gerade am Anfang nicht so ausgesehen. 

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Die PC-Manipulationssoftware CCleaner wurde offenbar wochenlang mit Schadsoftware ausgeliefert. Wer weiß, vielleicht waren es sogar Monate oder Jahre. :D 

Generell halte ich von solcher Software nichts, die automatisiert Ihren PC "schneller" macht. Bei langsamen älteren Computern hilft sowieso nicht mehr viel. Die Hardware ist schlicht aus der Mode gekommen. Im Computerbereich sind fünf Jahre eine Ewigkeit. Ist ein neueres PC-Modell langsam liegt das meist an anderen Dingen gegen die ein Cleaner auch nichts hilft. Defekte Hardware, falsche Treiber, fehlerhafte Update- oder Programminstallationen und Viren sind meistens die Hauptursache.  

Es ist natürlich eine gute Geschäftsidee dem User für zwanzig Euro einen atemberaubend schnellen PC zu versprechen. Warum bin ich nicht darauf gekommen? ;)

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Der portugiesische Erstligist Vitoria Guimaraes trat am gestrigen ersten Spieltag in der Europa League ohne Europäer in der Startelf an. Der Kader bestand aus vier Brasilianern, einem Ghanaer, zwei Kolumbianern, einem Venezuelaner, einem Spieler aus der Elfenbeinküste und jeweils Einem aus Peru und Uruguay. Gegen die Österreicher von RB Salzburg reichte es den Nicht-Europäern zu einem 1:1.

Früher gab es mal eine Regel in der nur vier Nicht-Europäer in der Mannschaft sein durften. Irgendwie waren das sogar Nicht-EU-Bürger, wenn ich mich recht erinnere. Da gab es aber immer wieder Probleme mit Trainern, Spielern, Funktionären und Schiedsrichtern. Das Sportgericht hatte viel zu tun und annullierte fleißig Spiele. Einige Vereine wurden nach einem denkwürdigen Europapokalabend mit dem Einzug in die nächste Runde letztendlich wegen einer falschen Einwechslung aus dem Wettbewerb gekickt. Der Verlierer kam weiter und schied meist in der nächsten Runde aus. Gerechtigkeit sieht anders aus. Aber bestimmt gibt es die neue Regelung nur, weil Jemand diese Formalitäten als diskriminierend empfand. Sind sie zugegebenermaßen auch. Sicher hätte die Fußballmafia diese Regelung von selbst nicht geändert - wie sonst hätte man im Spiel ausgeschiedene "Lieblingsmannschaften" wieder zurück in den Wettbewerb holen können.

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Die schon einmal in einem meiner Bücher erschienene Geschichte "Der Fisch" ist nun online. Es ist die 2007er Version die Geschichte, die sich von der Buchversion allerdings nur in der Ausbesserung einiger Rechtschreibfehler unterscheidet. Viel Spaß beim Lesen!